AFBG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz)/ „Meister-BAföG” bzw. "Aufstiegs-BAföG" für Geprüfte Betriebswirte (HwO) und Geprüfte Fachwirte

Wer kann „Meister-BAföG“ bekommen?

Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zum/zur  Fachkaufleuten, Betriebswirt/in, Handwerks- und Industriemeister/in, Techniker/in, Fachkrankenpfleger/in, Betriebsinformatiker/in oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen, können die Aufstiegsförderung beantragen. Ausländische Fortbildungswillige, die bereits langfristig aufenhaltsberechtigt sind oder lange in Deutschland leben und eine dauerhafte Bleibeperspektive haben, werden auch ohne Anknüpfung an eine vorherige Mindesterwerbsdauer nach dem AFBG gefördert.

Förderungsfähige Voll- oder Teilzeitmaßnahmen müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

Vollzeit: Mindestens 400 Unterrichtsstunden (Gesamtdauer aller Abschnitte) innerhalb von 36 Kalendermonaten, vier Werktage pro Woche mit mindestens 25 Unterrichtsstunden.
Teilzeit: Mindestens 400 Unterrichtsstunden (Gesamtdauer aller Abschnitte) innerhalb von 48 Kalendermonaten, im Durchschnitt mind. 18 Unterrichtsstungen je Monat.
Eine zweite Fortbildungsmaßnahme kann gefördert werden, wenn sie zur Erreichung des angestrebten Fortbildungsziels rechtlich notwendig ist oder wenn besondere Umstände des Einzelfalles dies rechtfertigen. Besondere Umstände sind z. B. dann gegeben, wenn ein wichtiger Grund (z. B. Krankheit) der Ausübung des Berufes entgegensteht. Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ist ein Maßnahmebeitrag bis maximal 15.000,– Euro vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von ca. 40 % (einkommens- und vermögensunabhängig). Für den Rest kann ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch genommen werden (Erlass bei Bestehen der Prüfungen 40 % der Darlehenssumme). Bei Vollzeitmaßnahmen kann ein Beitrag zum Lebensunterhalt beantragt werden. Dieser ist abhängig von Einkommen, Vermögen und Familienstand des Antragstellers.
Grundsätzlich gilt: Der Förderungsanspruch wird für jeden Antragsteller individuell berechnet und als Darlehen ggf. mit anteiligem Zuschuss bewilligt. Die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung der Landratsämter und kreisfreien Städte am gewöhnlichen Aufenthalt des Antragstellers entscheiden über Anträge nach dem AFBG und geben nähere Auskünfte hierzu. Antragsvordrucke und weitere Infos sind abrufbar unter: www.aufstiegs-bafoeg.de

Meister-Bafög (Infoflyer als PDF Download)

 

 

 

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