Förderung durch Arbeitgeber

Zuwendungen, die private Arbeitgeber zur Förderung der Aus- oder Fortbildung von förderungswürdigen Arbeitnehmern gewähren, sind grundsätzlich steuerpflichtiger Arbeitslohn im Zeitpunkt der Zahlung.

Ausnahmen gelten allerdings für die Förderung der beruflichen Fortbildung durch den Arbeitgeber, wenn die Fortbildungsmaßnahme im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird. Unerheblich ist dabei, ob die Fortbildungsmaßnahme am Arbeitsplatz, in zentralen betrieblichen Einrichtungen oder außerhalb des Betriebes oder ob sie durch den Arbeitgeber selbst oder für seine Rechnung durch Dritte durchgeführt wird. Eine Aufteilung der Zuwendung in Arbeitslohn und Leistungen in betrieblichem Interesse kommt grundsätzlich nicht in Betracht (BFH, 09.08.1996 - VI R 88/93, BStBl II 1997, 97).

Wenn die Fortbildungsveranstaltung nicht vom Arbeitgeber selbst durchgeführt wird, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Bildungsmaßnahme für Rechnung des Arbeitgebers erfolgt. Um die Steuerfreiheit der übernommenen Kosten zu erhalten, muss der Arbeitgeber dazu unmittelbare vertragliche Abmachungen mit dem Fortbildungsveranstalter treffen und auch mit ihm abrechnen.

Die reine Erstattung zunächst vom Arbeitnehmer verauslagter Aufwendungen führt dagegen zu steuerpflichtigem Arbeitslohn.

Werden berufliche Fort- und Weiterbildungsleistungen eines fremden Unternehmens für Rechnung des Arbeitnehmers erbracht und durch den ArbG ganz oder teilweise ersetzt , liegt ab 1.1.2008 grds. steuerpflichtiger Arbeitslohn vor (regelmäßig steuerpflichtiger Werbungskostenersatz).

(Quelle: Techniker Krankenkasse)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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